Donnerstag, 28. November 2024 um 20.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, kleiner Saal im UG
Anke Luckja, Vorstandsmitglied von Opportunity International Deutschland, ist bei uns zu Gast und stellt unser diesjähriges Eine-Welt-Tag Projekt vor. Herzlich Willkommen!
Herausforderungen: Haiti ist das ärmste Land des lateinamerikanischen Kontinents. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt unter der nationalen extremen Armutsgrenze von 1,23 US-Dollar am Tag. Diese Menschen gelten als extem arm („Ultra-Poor“): Sie können sich häufig keine einzige richtige Mahlzeit am Tag leisten, sie leben in Hütten, die keinen wirklichen Schutz bieten und ihre Gesundheit ist durch die mangelhafte Ernährung und den fehlenden Zugang zu sauberem Trinkwasser dauerhaft gefährdet. Ein Viertel der Kinder unter 14 Jahren muss arbeiten, um die Familie zu unterstützen. Nicht nur die wirtschaftlichen Herausforderungen sind schwierig, sondern auch der Mangel an sozialen Kontakten zu den anderen Gemeindegliedern. Es fehlt an Arbeitsmöglichkeiten, so ist häufig die Selbstständigkeit, der einzige Weg für die meist Frauen aus der Armut herauszukommen. Ohne die Hilfe von außen können sie keine dauerhafte Existenzgrundlage aufbauen. Seit 2018 hat sich die allgemeine Situation im Land verschlechtert: Erdbeben, Überschwemmungen, hohe Inflation und zivile Unruhen treffen die arme Bevölkerung besonders stark.
Ziele des Projekts: Das Projekt soll der ländlichen Bevöllkerung eine Perspektive für die Zukunft bieten. Dies geschieht durch den Aufbau einer nachhaltigen Existenzgrundlage, die zum einen ihre Gesundheitssituation verbessern wird und zum anderen ihre Wohn- und Lebenssituation in den Blick nimmt. Die Projektteilnehmenden erhalten Schulungen, die ihre Kenntnisse in den Bereichen Landwirtschaft, Umgang mit Geld und insgesamt ihre Lebenskomptenzen stärken. Die Ziele münden insgesamt in die Stärkung der eigenen Fähigkeiten und erweitern ihre Ressourcen. Sie erleben, dass sie aus eigener Kraft etwas erreichen können.
Aktivitäten und Konkretion I: Die Teilnehmenden erhalten begleitende Schulungen, z.B. über Tierhaltung und Gemüseanbau / Verkauf. Begleitet werden die Schulungen über ein soziales Kompetenztraining, welches sie stärkt und aktiviert. Es findet eine persönliche wöchentliche Betreuung der Familien durch einen Coach statt. So besteht die Möglichkeit, dass die Probleme besprochen werden können und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden kann. Themen sind beispielsweise die Information über Hygienemaßnahmen, die Bedeutung von sauberen Trinkwasser sowie einer sauberen Toilette für die Gesundheit der Familie. Weiterhin werden kurze Lese- und Schreibübungen gemacht und über die Bedeutung von Spareinlagen gesprochen u.a..
Aktivitäten und Konkretion II: Die Familien erhalten für 24 Wochen ein wöchentliches Fördergeld in Höhe von 3,40 €. Sie brauchen diese Unterstützung als „kleine Atempause“ im täglichen Überlebenskampf. Beispielsweise soll es verhindern, dass sie aus Hunger und Not heraus ihr Vieh verkaufen oder selbst verzehren. Durch das Coaching werden sie motiviert, Geld zu sparen, z.B. für die Schulausbildung ihrer Kinder.
Aktivitäten und Konkretion III: Kooperation, Zusammenarbeit und Vernetzung mit den dortigen Kommunen. Es werden Kreise gegründet, mit dem Ziel, dass die Projektteilnehmenden in die Gemeindeprozesse reintegriert werden. Durch die Schulungen und Maßnahmen sollen langfristig nicht nur die Zielgruppe profitieren sondern die gesamte Gemeinde.
Aktivitäten und Konkretion IV: Durch die Zusammenarbeit mit „Zanmi Lasante“ Haitis größter NGO im Bereich Gesundheitsdienstleistungen erhalten die Familien kostenlose Untersuchungen und medizinische Versorgung. Jede Familie erhält einen Wasserbehälter und einen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Für die Renovierung und den Bau einer wetterfesten Hütte werden Baumaterialien zur Verfügung gestellt. Das Projekt kooperiert dabei mit den örtlichen Handwerkern.
Wie in den vergangenen Jahren stellen wir auch heuer in der Mediothek (Schulstraße 2) unser diesjähriges Jahresprojekt vor. Wir unterstützen dieses Jahr sogenannte Ultrapoor Familien in abgelegenen ländlichen Gebieten in Haiti, damit sie sich finanziell, wirtschaftlich und sozial besser eingliedern können. In der wunderschönen Ausstellung können sie sich über das Projekt informieren. Außerdem stellen wir die Papierkunst von unserem Sommerferienprogramm vor. Wir freuen uns über ihren Besuch!
Mit Anke Luckja von Opportunity International Deutschland sind wir seit längerer Zeit in Kontakt und Austausch. In zurückliegenden Jahren konnten wir durch ihre Spenden Projekte von OID fördern. Legendär bleibt auch die Reise unserer Ghana-Girls im Jahre 2019. Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder mit OID zu kooperieren.
So kam es zur Einladung nach Köln, wo OID ihren Sitz in Deutschland hat. Mit einem tollen Essen wurden wir vom Team empfangen, konnten alle Beschäftigten kennen lernen und ihre Räume sehen. Und das Wichtigste, wir bekamen aktuelle Informationen unseres „Ultra-Poor-Projekts“ in Haiti, welches wir dieses Jahr unterstützen.
Ein ganzes Wochenende hatten wir miteinander Zeit. Bei einer Stadtführung konnten wir die Stadt näher kennenlernen. Der Kölner Dom gehörte ebenso zu unserem Programm, wie die Besichtigung der dortigen größten Moschee in Deutschland. Kunst und Kulturelles kam natürlich auch nicht zu kurz. So nahmen wir viele schöne Erinnerungen mit nach Hause und danken Anke Luckja für die ganze Begleitung in Köln.
Egal, ob Sie uns schon seit Jahren in großer Treue unterstützen oder ob sie bisher kaum Berührungspunkte hatten, ab dem 01. Januar 2025 können Sie Mitglied unseres Vereins werden. Wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied, Sie leisten dadurch einen ganz wesentlichen Beitrag zu unserer Arbeit.
Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen: Genehmigung der Tagesordnung, Genehmigung des Protokolls der Gründungsveranstaltung am 16.05.2024, Festsetzung des Mitgliedsbeitrags, Jahresprojekt 2024, Öffentlichkeitsarbeit und Verschiedenes;
Die berühmte Sommersuppe aus Spanien können sie am kommenden Wochenende auf der Hasenbühl-Hocketse probieren und genießen. Herrlich erfrischend ist diese vegane Köstlichkeit gerade an heißen Tagen ist es das Besondere auf der Hocktese.
Sie finden uns am Stand des Musikvereins, dort verkaufen wir zusammen mit Glox e.V. unser kaltes Süppchen, solange der Vorrat reicht. „Leicht & lecker“, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Probieren und genießen Sie auf der Hasenbühl-Hocketse unsere selbstgemachte biologische Gazpacho-Suppe. Sie finden uns am Stand des Musikvereins. Wir freuen uns über ihren Besuch. Bis dann …
Das Foto zeigt von links Nora Kirschstein, Simone Nagel, Susanne Komorowski, Petra Wolf, Doris Schmauder, Uwe Gieseler, Steffi Grimme, Nina Knebl, Sabine Rebmann und Elke Kübler. Dazu gehören noch Carola Eißler und Ellen Lemke, die nicht auf dem Foto sind.
So lange schon gab es von uns keine Neuigkeiten. Doch in der Zeit nach dem EineWeltTag 2023 blieben wir nicht untätig. So haben wir unser Projekt ausgewählt, welches wir 2024 unterstützen werden. Wir entschieden uns für ein sogennantes Ultra-Poor Projekt im mittelamerikanischen Staat Haiti, welches von unserer bekannten Partnerorganisation Opportunity International unterstützt wird. Demnächst informieren wir auf unserer Homepage über die prekäre Situation der Menschen in Haiti und über die Ziele und Inhalte des diesjährigen Projekts.
Am 16.05.2024 haben wir den Ökumenischen EineWeltKreis e.V. gegründet. Notwendig wurde die Vereinsgründung durch die gesetzliche Neuregelung der Umsatzsteuerpflicht. Bislang hat die Kirchenpflege der evangelischen Kirchengemeinde unsere Finanzen verwaltet. Für diesen jahrelangen Dienst sind wir sehr denkbar. Doch ist dies ab 2025 nicht mehr möglich. Deshalb haben wir jetzt einen eigenen Verein gegründet. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist und so starten wir künftig ganz eigenverantwortlich in eine neue Zeit als eingetragener Verein.
und freuen uns auch im neuen Jahr über neue Gesichter bei uns im EWK. Ohne Zwang und Verpflichtung können Sie einfach dazukommen, reinschnuppern, sowie uns und unsere Arbeit für die Eine Welt kennenlernen. Darauf freuen wir uns.
Hier sind unsere Termine für 2024, jeweils um 20.00 Uhr im evang. Gemeindehaus. 22. Februar, 21. März, 18. April, 16. Mai, 20. Juni, 18. Juli, 19. September, 17. Oktober, 21. November und 05. Dezember;
Welch ein Eine-Welt-Tag konnten wir miteinander feiern! Unser Dank geht an all die Helferinnen und Helfer, die uns so vielfältig mit Ihrer Zeit und Energie unterstützten. Ganz tolle Rückmeldungen bekam unser neues und junges Küchenteam. Das Essen war klasse und hat allen geschmeckt. Dasselbe gilt für das frische im Kegnat gebackene Fladenbrot, es passte perfekt zum Linsencurry und ergänzte den Reis. Ein Dank geht an den Musikverein, an die Showturngruppe des TSV und die Kinderchöre, die uns mit weihnachtlicher Musik adventlich einstimmten und für ein buntes Programm in der Gemeindehalle sorgten. Nicht vergessen sind alle, die im Hintergrund beim Auf- und Abbau mitgeholfen haben oder in der Küche spülten und putzten. Zahlreiche Konfis unterstützen uns beim Dekorieren, beim Bedienen oder ganz kreativ beim Kinderprogramm oder der Buttonmaschine. Nicht vergessen möchten wir diejenigen, die einen Kuchen oder eine Torte gebacken haben und so zum Gelingen des Eine-Welt-Tages ihren Beitrag geleistet haben. Wir können nicht alle aufzählen, doch eine besondere Freude war, dass die Musikschule auch dieses Jahr wieder zugunsten unseres Projekts ein Benfizkonzert im evangelischen Gemeindehaus gab.
Bürgermeisterin Anna Walther und Walter Gorhan beim schöpfen des Essens. Die Fotos sind von Dr. Holger Keppel (Malawi-Freunde-Rottenburg e.V.).