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Zwischenbericht von Opportunity International

2020 haben wir das Projekt „Gesundheitsaufklärung und medizinische Grundversorgung: Auf dem Weg zu mehr Lebensqualität für 50.000 ländliche Familien in Uttar Pradesh und Bihar, Indien“ unterstützt. Was mit den Spendengeldern alles erreicht werden konnte, hat uns Frau Luckja zusammengefasst in einem Zwischenbericht.

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Stadtradeln vom 11.7. bis 31.7.2021 – Mitradler*innen gesucht

Wir sind beim Stadtradeln dabei, weil uns die Klimakrise in unserem Arbeitskreis seit langem beschäftigt. Die Menschen auf der südlichen Halbkugel sind besonders stark von den Auswirkungen betroffen. Der Klimawandel bedroht die Zukunftschancen der Menschen, die am verletzlichsten sind. Mit unserer Teilnahme wollen wir zeigen, dass uns das Thema am Herzen liegt und ein kleines Zeichen der Solidarität setzen. Auch wenn diese herausfordernden Zeiten vieles von uns abverlangen, darf der Klimaschutz nicht in Vergessenheit geraten.

Wir freuen uns über Urlaubsradler, Freizeitradler, Rennradler, Pendler… aber genauso über die Kurzstreckenradler, die vor allem im Ort und in der näheren Umgebung aufs Auto verzichten und das Fahrrad benutzen. Sie können möglicherweise weniger Kilometer verbuchen, doch jeder gefahrene Kilometer ist ein Beitrag zum Umweltschutz, mindert Lärm und Verkehr, dient der Gesundheit, fördert die Lebensqualität und bringt dazu noch jede Menge Spaß.

Also einfach anmelden unter www.stadtradeln.de/schoenaich /Ökumenischer Eine-Welt-Kreis.

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(Über)leben trotz Klimawandel:

Dieses Projekt unterstützen wir in 2021 mit unseren Aktionen

Bild: Misereor. Die Insel Siargao ist die östlichste Insel der Philippinen. Sie ist umgeben vom größten zusammenhängenden Mangrovengürtel der Philippinen und von Korallenriffen mit einer ausgesprochen hohen Artenvielfalt. Eigentlich ein kleines Paradies. Aber auch ein stark bedrohter Lebensraum: Die Küste ist von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Der steigende Meeresspiegel, häufigere Stürme und Taifune bedrohen die Menschen, die an der Küste leben.

Küstenfischer gehören laut Erhebungen nationaler Behörden zu den ärmsten Be- völkerungsgruppen der Philippinen. Das Meer ist ihre Lebensgrundlage, aber das Auskommen der Familien wird immer schwieriger. Wetterereignisse wie Stürme, Starkregen und Fluten häufen sich und zerstören immer wieder ihre Existenzgrundlage: Fehlen Boote und Ausrüstung, fehlt die Erwerbsgrundlage. Zudem siedeln die Familien an der Küste. Ihre Häuser sind daher besonders von extremen Wetterereignissen betroffen.

Diese finanziellen Schocks, die die Fischer immer wieder in existentielle Not treiben und ihre Armut verstetigen, häufen sich. Hinzu kommt, dass die Kleinfischer kaum Unterstützung seitens der Behörden erfahren. Gegen die großen Fangflotten, die in die Gebiete der Küstenfischer eindringen und die Gewässer leerfischen, sind sie machtlos.

Die Verschmutzung der Meere und der Küste zerstört den Lebensraum der Tiere und der Klimawandel lässt die Fischbestände zusätzlich schrumpfen. Die Korallen sterben aufgrund der gestiegenen Wassertemperaturen ab und sind für immer verloren. „Früher hatten wir alles, was wir brauchten. Wenn mein Mann mit dem Boot hinausfuhr, fing er in wenigen Stunden genug Fisch für den ganzen Tag“, erinnert sich die 71-jährige Angelina Resota. Heute reicht das Geld nur für etwas Salz zum Reis.

Die Fischer haben daher zum Teil angefangen mit Dynamit zu fischen oder die sie eigentlich schützenden Mangrovenwälder abzuholzen um vom Holzverkauf zu leben. Aber all das verschärft nur ihre Probleme. Misereors Partnerorganisation vor Ort hat daher angefangen, den Fischern alternative Überlebensmöglichkeiten aufzuzeigen wie z. B. die Krebszucht. Heute können schon einige Familien davon leben. Auch die Kinder werden in den Schulen gezielt angesprochen, um sie für den Umweltschutz zu sensibilisieren. So werden zum Teil Mangrovenwälder wieder aufgeforstet in dörflichen Gemeinschaftsaktionen.

Ein langer Weg liegt noch vor diesen Menschen, die genau die gleichen Bedürfnisse haben wie wir: Sie wollen, dass ihr Kinder satt werden, dass sie es gut haben, dass sie ohne Existenzangst groß werden können.

Wir möchten die Menschen auf den Philippinen gerne auf diesem Weg ein Stück weit begleiten und sind sehr, sehr dankbar, wenn Sie uns unterstützen! Vielleicht sehen wir uns am Samstag, den 8. Mai 2021 zwischen neun und dreizehn Uhr vor der evangelischen Kirche… einen Tag vor Muttertag…

Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen und sagen schon mal HERZLICHEN DANK!

Spendenkonto: Evangelische Kirchengemeinde Schönaich

BIC: GENODES1BBV; IBAN: DE37 6039 0000 0600 5760 00

Verwendungszweck: Eine-Welt-Kreis 2021

Weitere Infos unter

https://www.misereor.de/spenden/spendenprojekte/philippinen-ueberleben-trotz-klimawandel

Instagram/facebook: ewkschoenaich, email: ewk-schoenaich@gmx.de

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Frühlingsmarkt am 8. Mai

Bei schönem Frühlingswetter verkauften wir rund um die evangelische Kirche in Schönaich:

  • Faire Tüten“ gefüllt mit Kaffee oder Tee, Schokolade, Keksen und einem Specksteinherz
  • „Faire Beschäftigungstüten“ für 5-10 jährige Kinder und Papierperlen im Glas für eine hübsche, bunte Kette.
  • Schönes und Nützliches aus Stoff und Papier: Karten zum „Dankeschön“-Sagen, lustig-bunte Täschchen, nachhaltige Kosmetikpads, farbenfrohe Herz- und Wimpelketten, geschmackvolle Geschenktüten zum Selbstbefüllen… rund um die evangelische Kirche am Samstag, 8. Mai 21, zwischen neun und dreizehn Uhr.

Der Erlös unserer Aktion geht an unser diesjähriges MISEREOR-Projekt auf den Philippinen: (Über)leben trotz Klimawandel