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Nepal – unser Projektland 2025

Land, Leute, und Wirtschaft

Nepal hat im Norden seine Staatsgrenze zu China und im Süden zu Indien. Mit 147.000 qm2 ist Nepal größer als die Bundesländer Bayern, BW und NRW zusammen. Etwa 30 Mio. Menschen leben in dem Himalaya Staat mit dem höchsten Berg der Erde, dem Mount Everest. Über 40% der Landesfläche liegen über 3000 Meter hoch. Die Bevölkerung verteilen sich in über 100 verschiedenen Vollksgruppen und Kasten, davon gehören über 80% dem Hinduismus an. Auf dem Weltwohlstandsindikator belegt Nepal Platz 146 und gehört damit zu den ärmsten Ländern der Erde. Das durchschnittliche Monatseinkommen beträgt 18,00 Euro. 68% Prozent der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, ein Wert der typisch ist für ein Entwicklungsland, da der industrielle und der Dienstleistungssektor noch schlecht entwickelt sind. 80% der Exportgüters sind landwirtschaftliche Produkte, wie Reis, Kartoffeln, Mais und verschiedene Getreidesorten. Für die Landwirtschaft nutzbare Fläche schwindet jedoch von Jahr zu Jahr. Gründe sind der Monsum sowie Kahlschlag bei den Wäldern, was zusammen eine starke Erosion bewirkt. Mit 50 Mio. Euro bringt der Tourismus etwa 30% der Gesamtdevisen. Jedes Jahr reisen etwa 300.000 Menschen als Touristen nach Nepal. Der zweitgrößte Devisenbringer ist mit 25 Mio. Euro der Export von tibetischen Teppichen, der durch die UNO gefördert wird. Ein nicht geringer Teil kommt auch aus der Entwicklungshilfe anderer Staaten. Aus Deutschland waren es 2022 und 2023 56 Mio. Euro.

Mount Everest

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Namasté Nepal

Über die Sommerferien waren wir nicht untätig. Wir freuen uns immer sehr, wenn unser Sommerferienprogramm so gut bei den Kindern ankommt. Strahlende Gesichter gab es nach der Origami Bastelaktion, so haben sich alle am Ende ein Eis verdient.

Und wir haben unser diesjähriges Projekt ausgewählt. Wir kooperieren dieses Jahr mit der Nepalhilfe Beilngries e.V. http://www.nepalhilfe.org

Nach und nach informieren wir Sie auf unserer Homepage über Land und Leute, über unseren Kooperationspartner und natürlich über den Inhalt und die Themen, wofür Ihre Spenden eingesetzt werden.

Fotos: Homepage Nepalhilfe Beilngries e.V.

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„Es droht der globale Kollaps der humanitären Hilfe“

Die Kürzung der USA bei der humanitären Hilfe werde weltweit viele Millionen Menschen das Leben kosten, sagt Wolf-Gero Reichert von der Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Anfang Februar 2025 verkündete Elon Musk, sein Team habe soeben USAID (Behörde der USA für internationale Entwicklung), „in den Schredder eingespeist“. Anfang Juli gab US-Außenminister Rubio das offizielle Ende von Auslandshilfen durch USAID bekannt.

Die USA waren im Bereich der humanitären Hilfe jahrzehntelang das größte Geberland. Die Entwicklungsbehörde war einer der größten Organisationen ihrer Art weltweit und organisierte rund um den Globus zahlreiche Hilfsmaßnahmen, von der Aids-Hilfe bis zum Wiederaufbau in Kriegsregionen. Der Kahlschlag bei USAID und der Ausstieg der USA aus der WHO könnte in den kommenden fünf Jahren über 14 Mio. zusätzliche Todesfälle verursachen unter ihnen fünf Mio. Kinder unter fünf Jahren. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Das Geld fehle unter anderem bei der Versorgung der Kranken mit Aids und Malariamedikamenten. Dies berichtet Dr. Wolfgang Raiser von der Hilfsorganisation German Doctors im Schwäbischen Tagblatt vom 09.07.2025. Der Verein musste einen großen Teil der Beschäftigten in Kenia nach Hause schicken, weil er sie nicht mehr bezahlen konnte.

Nicht nur das Geld aus den USA ist weggebrochen. Auch die Bundesregierung plant die Kürzung des Budgets für humanitäre Hilfe um fast die Hälfte. Andere Geberländer wie Großbritannien, Frankreich und die Niederlande hätten diesen Schritt bereits hinter sich, so Reichert, „wegen erhöhter Rüstungsausgaben“. „Ganz dramatisch“ ist Reichert zufolge die Lage in Mittelamerika, dort sei die Hilfe für Migranten komplett weggebrochen. Reichert, der Theologie und Volkswirschaft studiert hat, spricht von einer „zynischen Kalkulation der Politik“: Je mehr Menschen auf der Strecke bleiben, desto weniger Hilfsbedürftige gibt es.

„Wir allein können die Welt nicht retten“, sagt Wolf-Gero Reichert. „Aber wir können jeden Tag an ganz vielen Stellen einen Unterschied machen.“ Sehr wichtig für die Motivation sei der Blick auf das was gut läuft. „Zum Beispiel, wenn eine geflüchtete FRau aus Sri Lanka in Indien ein Nähgeschäft aufmacht und schließlich drei Angestellte hat.“

Die konkreten Folgen der Kürzungen bei USAID sind schon jetzt in den Ländern des globalen Südens zu beobachten. Zum Beispiel in Liberia, wie der Kampf gegen Aids in dem westafrikanischen Land leidet. Die Realität ist: Es geht um Leben oder Tod für diese Menschen. Und dieses Geld nicht zu haben, bedeutet: Tod“, sagt Missionsärztin Rebecca Epp in einer Reportage des schwedischen Fernsehens. Nach UN-Angaben stellten die USA im vergangenen Jahr mehr als 70 Milliardern Dollar bereit – für den Kauf und die Verteilung von Nahrungsmitteln, medizinische Hilfe oder Unterkünfte für geflüchtete Menschen; ein Großteil davon ist jetzt gestrichen.

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Neues vom Projekt 2023 – Malawi

Auszug eines Berichts des Schwäbischen Tagblatts vom 25.06.2025

Hintergrund war der jährliche Besuch in Malawi des dortigen Verinsvorsitzenden der Malawi-Freunde Rottenburg am Neckar Holger Keppel.

Der Nähclub, in dem Frauen das Nähen lernen, „funktioniert auch weiterhin gut“, sagt Keppel. Dort seien nun 20 neue Frauen in Ausbildung. Wenn sie fertig sind, können sie die Nähmaschine mitnehmen, sofern sie die Hälfte der Kosten übernehmen. Und so gibt es inzwischen eine Reihe Frauen, die – ein bisschen wie in einer Kooperative – Klamotten für sich und für den Verkauf auf Märkten sowie im Auftrag der Malawi-Freunde Damenbinden und Schuluniformen nähen. Letztere sind für die Schule, deren Besuch der Verein unterstützt, indem er Schülerpatenschaften vermittelt.

Besonders wichtig, weil im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend, sind die Gesundheitsprojekte des Vereins, allen voran die drei „Village Clinics“, also Dorfambulanzen, in denen Frauen mit ihren Kleinkindern untersucht und wenn nötig behandelt werden. Das Deutsche Institut für ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen hat dem Verein bescheinigt, dass dadurch die Kindersterblichkeit nachweislich zurückgegangen ist und es weniger Komplikationen bei Schwangerschaften gibt.

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Dank ihrer Unterstützung fließen 15.000,00 Euro nach Haiti

The flag of Haiti pinned on the map. Horizontal orientation. Macro photography.Projket

Welch ein tolles Ergebnis für unser Projekt 2024. Wir freuen uns sehr, dass wir diese große Summe an unseren Projektpartner OID in Köln überweisen konnten. Mit-hoffend, dass mit Ihren Spenden viel gutes für dieses Ultra-Poor Projekt bewirkt werden kann. Unser Dank gilt allen, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben. Auf YouTube können sie einen kleinen Film zu unserem Projekt ansehen.

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Voller Dankbarkeit blicken wir auf unseren Eine-Welt-Tag 2024

Wir freuen uns sehr, dass sie über all die Jahre hinweg uns ihr Vertrauen schenken. Diese Wertschätzung stärkt, motiviert und berührt uns. Wow, wenn die Gemeindehalle so proppevoll ist und sie ihre Aufmerksamkeit und Resonaz dem Musikverein Schönaich, den Kinderchören der Musikschule Schönaich und der ShowTurnGruppe des TSV Schönaich schenken. Besonders für die Kinder und Jugendlichen waren es schöne Momente auf der Bühne sowie bleibende Erinnerungen. Ohne unseren zahlreichen Helfern wäre der Eine-Welt-Tag nicht möglich, so gilt unser Dank dem Kochteam genauso, wie den Freiwilligen des Kinderprogramms. Tolle Kuchen und Torten haben wir gespendet bekommen, alles wurde verkauft und gegessen, die Waffeln inklusive. Viele haben uns im Hintergrund unterstützt, draußen beim Spülen und Putzen, beim Dekorieren oder beim Auf- und Abbau in der Gemeindehalle. Stellvertretend dafür geht unser Dank an die vielen jugendlichen Helferinnen und Helfer, die mitangepackt haben und bis zum Schluss tapfer durchhielten. Und zuletzt gilt unserer besonderer Dank Paul Eißler und Simon Binder, die ihre Akustikanlage uns kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

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12.972,84 Euro an die Malawi-Freunde

Etwas verspätet können wir über das finale Spendenergebnis unseres letztjährigen Projekts informieren. Sie erinnern sich an unseren Projektpartner die Malawi-Freunde Rottenburg am Neckar e.V. Mit ihren Spenden unterstützt der Projektpartner beispielsweise den Bau von Dorfkliniken und die Ausbildung von Näher- und Schneiderinnen in dem kleinen ostafrikanischen Land. Für die Kooperation bedanken wir uns beim Vorsitzenden des Vereins Herrn Dr. Keppel und ebenso bei Herrn Gorhan, welcher uns beim Eine-Welt-Tag 2023 tatkräftig unterstütze. Wir wünschen unsererseits den Malawi-Freunden das Beste und Gottes Segen für ihre Arbeit.

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Volksbank-Stiftung fördet den EWK

Ein großer DANK geht unsererseits an die Volksbank-Stiftung, die unseren Verein mit 1.000,00 Euro fördert. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Mit einem Teil des Geldes konnten wir neue Töpfe anschaffen. Sie sind viel leichter und effizienter, als die alten und schweren Töpfe, die wir jahrelang benutzt haben. Wir bedanken uns beim Kuratorium der Stiftung für das Vertrauen in unseren Verein.