Auszug eines Berichts des Schwäbischen Tagblatts vom 25.06.2025
Hintergrund war der jährliche Besuch in Malawi des dortigen Verinsvorsitzenden der Malawi-Freunde Rottenburg am Neckar Holger Keppel.
Der Nähclub, in dem Frauen das Nähen lernen, „funktioniert auch weiterhin gut“, sagt Keppel. Dort seien nun 20 neue Frauen in Ausbildung. Wenn sie fertig sind, können sie die Nähmaschine mitnehmen, sofern sie die Hälfte der Kosten übernehmen. Und so gibt es inzwischen eine Reihe Frauen, die – ein bisschen wie in einer Kooperative – Klamotten für sich und für den Verkauf auf Märkten sowie im Auftrag der Malawi-Freunde Damenbinden und Schuluniformen nähen. Letztere sind für die Schule, deren Besuch der Verein unterstützt, indem er Schülerpatenschaften vermittelt.
Besonders wichtig, weil im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend, sind die Gesundheitsprojekte des Vereins, allen voran die drei „Village Clinics“, also Dorfambulanzen, in denen Frauen mit ihren Kleinkindern untersucht und wenn nötig behandelt werden. Das Deutsche Institut für ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen hat dem Verein bescheinigt, dass dadurch die Kindersterblichkeit nachweislich zurückgegangen ist und es weniger Komplikationen bei Schwangerschaften gibt.
