Mit den Worten: „Ein Kreis der Tat. Ich bin begeistert, dass so ein kleiner Kreis, so vieles in der Gemeinde und der Welt bewegt,“ kommentierte Frau Walther die Arbeit des Eine-Welt-Kreises. Elke Kübler informierte Frau Walther über die nun schon über 50 Jahre lange Geschichte des ökumenischen EWK. In einer Zeit, wo der ökumenische und entwicklungspolitische Gedanke noch wenig sichtbar war, haben sich die Leitungskreise der katholischen und evangelischen Jugend zusammengefunden, um etwas Sinnvolles zu tun. Aus dem anfänglichen Bauchladen-Verkauf beim Lebensmittelmarkt Knittel wurde schnell der Eine-Welt-Tag am ersten Advent, der heute im Jahreskalender der Gemeinde Schönaich nicht mehr wegzudenken ist. Frau Walther war beeindruckt über die ca. 100 Ehrenamtlichen, die sich am Eine-Welt-Tag beteiligen und uns unterstützen. Elke Kübler erinnerte an Aktionen aus der Vergangenheit, so zum Beispiel die riesige Suppentafel auf der Rathauswiese oder kreative Aktionen, wie das Töpfern von Schüsseln, die wir für unsere Projekte verkaufen konnten. Petra Wolf erläuterte unsere Motivation und die Leitlinien des EWK. Besonders sind es die entwicklungspolitischen Themen, die uns wichtig sind und denen wir in Schönaich einen Platz und Raum geben. Frau Walther interessierte sich dafür, wie wir unsere Projekte auswählen? Petra Wolf zeigte auf, dass dies in einem Beteiligungsprozess innerhalb des Kreises geschieht. Alle im Kreis sind aufgerufen und beteiligt, um Vorschläge zu machen, über die wir dann beraten und abstimmen. Dieses Jahr wollen wir besonders ein Projekt unterstützen, welches die Bedürfnisse von Frauen in der Einen Welt in den Fokus nimmt. Wir sind dankbar, dass Frau Walther die Idee, dass Schönaich eine „Fair-Trade-Gemeinde“ wird unterstützt und für den nächsten Eine-Welt-Tag wird sie tatkräftig bei der Essensausgabe mithelfen. Dieser Tag steht schon fest in ihrem Kalender.

